Kinderschutzarbeit intensivieren ist ein dauerhaftes Anliegen und ein langfristiger Prozess, bei dem die Landesregierung neben der Zusammenarbeit mit Jugendämtern, Kindertagesstätten, Schulen und den klassischen Beratungsstellen auf die Kooperation mit einem breiten Spektrum an Institutionen bauen kann. Zu nennen sind u. a. die Kinderschutzdienste, der Kinderschutzbund in Rheinland-Pfalz, Frauenhäuser und Mädchentreffs, Mädchenberatungsstellen, Mädchenzuflucht, Notruf-Beratungsstellen, Präventionsberatungsstelle für Mädchen, sozial-therapeutische Beratungsstelle, Interventionsstellen und proaktive Beratungsangebote, die alle auch vom Land in ihrer Arbeit gefördert werden.

Einführung
Kinderschutzdienste
Als Fachstellen für Mädchen und Jungen, die Opfer von Misshandlung oder sexuellem Missbrauch wurden, werden 15 Kinderschutzdienste in Rheinland-Pfalz gefördert. Ihre Zuständigkeit erstreckt sich auf folgende Kommunen: Rhein-Lahn-Kreis, Eifelkreis Bitburg-Prüm und die Vulkaneifel, Landkreis Germersheim, Landkreis Bad Dürkheim, Westerwaldkreis. Landkreis Altenkirchen, Stadt Koblenz und Landreis Mayen-Koblenz, Stadt Landau und Landkreis Südliche Weinstraße, Rhein-Pfalz-Kreis, Stadt Ludwigshafen, Stadt Neustadt, Stadt und Landkreis Neuwied, Stadt Pirmasens und Landkreis Südwestpfalz, Stadt Speyer, Stadt Trier und Landkreis Trier-Saarburg, Stadt Worms.
- Ihre Förderung durch das Land erfolgt auf mehreren Ebenen: einerseits durch die Bereitstellung von Personalkostenzuschüssen (2004 und 2005 jeweils rd. 500.000 Euro), andererseits aber auch durch die Fachberatung der Zentralen Beratungsstelle für Kinderschutz und das Angebot kostenfreier, zielgruppenspezifischer Fortbildungen.
- Mit dem Ziel der Intensivierung und Profilierung der Arbeit der Kinderschutzdienste unterstützte das Land 2004 den Prozess der Konzept-Weiterentwicklung, an dem neben den Fachkräften die Träger der Einrichtungen, Jugendämter, die Zentrale Beratungsstelle Kinderschutz im Landesjugendamt, das Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend und das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) e. V. einbezogen waren.
- Entwickelt wurde ein gemeinsames fachliches Selbstverständnis und Aufgabenprofil der Kinderschutzdienste in Rheinland-Pfalz sowie zentrale Qualitätsstandards und -methoden.
Um die Kinderschutzarbeit vor Ort zu optimieren, wurden Empfehlungen zum Inhalt von Kooperationsvereinbarungen mit den Jugendämtern erarbeitet sowie auch Empfehlungen zum Arbeitsprozess der Ausarbeitung solcher Vereinbarungen vor Ort. - Unterstützt wird die Selbstevaluation der Arbeit künftig über die neu entwickelten Leitfragen zur Fallbearbeitung sowie ein Raster zur Falldarstellung.
- Ergänzt werden die Instrumente für die weitere Qualitätsentwicklung u. a. durch eine überarbeitete Version des Erhebungsbogens für die im Sachbericht erfassten Daten.
Auswirkungen des RIGG-Projektes
Kinder vor Gewalt in der Familie zu schützen, ist ein wichtiges Anliegen der Landesregierung. Auch durch das Gewaltschutzgesetz, das die Grundlage für den Verweis eines gewalttätigen Elternteils aus der Wohnung bildet, wurde dafür eine wichtige Grundlage geschaffen. Durch kindzentrierte Hilfsangebote gilt es den Schutz der Kinder in konkreten Gewaltsituationen zu verbessern. Durch das Landesgesetz zur Änderung des Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes und anderer Gesetze vom 2. März 2004 (GVBl. S. 202) wurden bislang bestehende Rechtsschutzlücken zum Gewaltschutzgesetz geschlossen, indem die Befugnisse der Polizei in Fällen der Gewalt in engen sozialen Beziehungen erweitert wurden.
Eine Weiterentwicklung der Arbeit im Bereich Kinderschutz wurde auch durch die Arbeit im Rahmen des "Rheinland-Pfälzischen Interventionsprojekts gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen - RIGG" unterstützt.
- Die 18 Runden Tische und Arbeitskreise, die auf regionaler Ebene zum Thema "Beziehungsgewalt" arbeiten und zu einer besseren Vernetzung geführt haben, widmen sich auch dem Anliegen des Schutzes von Kindern, die direkt oder indirekt von der Gewalt mit betroffen sind.
- Eine eigene Arbeitsgruppe innerhalb des RIGG-Projekts entwickelte Vorschläge zur Verbesserung des Hilfesystems für Kinder, deren Mütter von Gewalt in engen sozialen Beziehungen betroffen sind.
- Die o. g. frauenspezifischen Einrichtungen tragen auch der Mitbetroffenheit Kinder Rechnung und beziehen in die Krisenintervention die Kinderschutzdienste und die Jugendämter mit ein.
- Als Fortsetzung des begonnenen Hilfeprozesses haben einzelne Frauenhäuser (z. B. in Trier und Mainz) für die Kinder ehemaliger Bewohnerinnen Nachsorgeangebote entwickelt. Dabei liegen die Akzente zum einen darauf, die Kinder bei der Verarbeitung der traumatischen Gewalterfahrung zu unterstützen. Zum anderen sollen die Kinder im Umgang mit Konflikten geschult werden, um zu verhindern, dass sie als Erwachsene wieder zu Opfern oder zu Tätern werden.
- Auf der Grundlage von RIGG unterstützt das Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend gezielt die ganzheitliche (geschlechtsspezifische) antigewaltorientierte Präventionsarbeit für Jungen und Mädchen. In Schulen ist sie ein fester Bestandteil der Arbeit einiger Notruf-Beratungsstellen. Ein umfassendes genderorientiertes Angebot für Kinder jeden Alters und Jugendliche zum Schutz vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt hat das Präventionsbüro "Ronja", ein mit Landesmitteln gefördertes Projekt des Notrufs Westerburg, entwickelt.
Präventionsarbeit an und mit Schulen
Einrichtungen wie Notrufe, Kinderschutzdienste und mädchenspezifische Beratungsstellen bieten eine Vielzahl von Projekten der antigewaltorientierten Präventionsarbeit an. Auch im Bereich der Schulen sind diese Projekte inzwischen verankert. Dabei liegt der Focus besonders auf dem Schutz der Kinder vor Gewalt untereinander.
- Bei dem Projekt "Prävention im Team" (PIT), das gemeinsam mit dem schulpsychologischen Dienst entwickelt wurde, werden Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten auf die Themen Gewaltprävention und Prävention im Hinblick auf fremdenfeindliches Verhalten sowie Sucht- und Drogenprävention vorbereitet. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der Orientierungsstufe. Bisher wurden bei 11 angebotenen Projekten ca. 150 Schulen erreicht und zwei bis vier Lehrerinnen und Lehrer pro Schule fortgebildet. Gemeinsam mit ihnen erfolgte eine entsprechende Fortbildung von insgesamt 90 Polizeibeamtinnen und -beamten.
- 2.300 Schülerinnen und Schüler erreichte 2004/2005 das Kooperationsprojekt von Grundschulen, Sportvereinen und Sponsoren "Wir im Verein mit dir". Das von der Leitstelle Kriminalprävention des Ministeriums des Innern und für Sport in Abstimmung mit dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend initiierte Projekt hat das Ziel, durch den Aufbau sozialer Beziehungen auch außerhalb von Schule und Familie und durch die Vermittlung sinnvoller Freizeitbeschäftigung präventiv zu wirken.
- Das vom Landeskriminalamt erarbeitete Projekt "Erlebnis, Aktion, Spaß und Information - EASI" stellt eine Erweiterung des Projektes "PIT" dar und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe. In einer Gemeinde (Stadt, Verbandsgemeinde usw.) kommen die Vertreterinnen und Vertreter der Kommune, die Vereine und Organisationen und alle örtlichen Schulen zusammen, um den Schülerinnen und Schülern all die Möglichkeiten aufzuzeigen, die eine Gemeinde an Freizeitaktivitäten anzubieten hat. Zum Grundgedanken: In Vereinen oder Organisationen aktive junge Menschen bilden eine starke Persönlichkeit aus, womit eine grundlegende Voraussetzung der Prävention geschaffen ist. Spezifische Fragen zu den Themen Sucht und Drogen, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit werden an Themenabenden Eltern und anderen Interessierten von Fachleuten beantwortet. Im Zeitraum Oktober 1999 bis Dezember 2004 hat die Polizei 27 solcher Veranstaltungen durchgeführt, bei denen weit über 10.000 Schüler erreicht wurden.
- Die polizeiliche Kriminalprävention an Schulen wird nach dem Grundsatz der Kooperation gestaltet. Die Polizei ergänzt aus fachlicher Sicht das Geschehen im Unterricht und vermittelt ihre Kenntnisse an Lehrer, Eltern und sonstigen Bezugspersonen, die mit Schülerinnen und Schülern befasst sind. Die Polizeidienststellen pflegen regelmäßige und anlassbezogene Kontakte mit den Schulen in ihrem Zuständigkeitsbereich, die darauf gerichtet sind, kriminelles Verhalten zu verhindern. Die Polizei spricht hierbei Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Erziehungsberechtigte an. Die Polizei hat allein zum Themenbereich Sucht- und Drogenkriminalität in den Jahren 1996 bis 2004 an mehr als 3.600 Schulveranstaltungen mitgewirkt.
Neben diesen in Zusammenarbeit mit der Polizei durchgeführten Projekten gibt es in Rheinland-Pfalz eine Fülle gewaltpräventiver Programme und Projekte, die alle zum Ziel haben, Konflikte in der Schule friedlich zu lösen und die dafür notwendigen Kompetenzen bei Kindern zu stärken.
2004 und 2005 standen für "Maßnahmen zur Gewaltprävention in den Schulen" im Landeshaushalt jeweils 102.300 Euro zur Verfügung, mit denen folgende Maßnahmen durchgeführt wurden:
- Beim Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz wurden 33 Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten zu Moderatorinnen und Moderatoren für Gewaltprävention qualifiziert. Im Schuljahr 2005/06 nahmen diese ihre Arbeit auf. Die Aufgaben der Moderatorinnen und Moderatoren sind vor allem: Beratung und Information zu Möglichkeiten schulischer Gewaltprävention und zur Kooperation mit außerschulischen Partnern, Planung und Durchführung von Studientagen, Begleitung von Steuergruppen und schulinternen Arbeitsgemeinschaften sowie Implementierung und Begleitung von Präventionsprogrammen.
- Das Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend unterstützt zudem die Arbeit der Konfliktmoderatorinnen und -moderatoren beim Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF), die auf Nachfrage den Schulen für Beratung z. B. im Bereich Streitschlichtung zur Verfügung stehen.
- Das "Programm zur Primärprävention (PROPP) - Schüler und Schülerinnen stärken, Konflikte klären" wendet sich an die Klassenstufen 5 und 7 aller Schulen des Landes. In insgesamt 40 Schulstunden, verteilt auf ein Schuljahr, wird ein systematisches Trainingsprogramm zu den Bereichen Selbstkonzept, Sozialkompetenz und Konfliktbewältigung durchgeführt. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass das Programm von mindestens zwei Lehrkräften als Team-Teaching durchgeführt und von Schulleitung, Klassenkonferenz, Eltern- und Schülerschaft konzeptionell mitgetragen wird. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, erhalten die Schulen die umfangreichen Trainingsmaterialien und begleitende Fortbildungsveranstaltungen. Bislang nahmen 350 Schulen mit über 1000 Lehrerinnen und Lehrern an dem Programm teil.
- "Ich und Du und Wir" ist eine Adaption von PROPP auf die Grundschule. Auf Grund der großen Nachfrage aus diesem Bereich wurde versucht, ein grundschulgerechtes Programm auf Grundlage der WHO-Kriterien für psychische Gesundheit zu entwickeln. Es geht um die Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung und um soziale Kompetenzen. Das Angebot von "Ich und Du und Wir" hilft, nicht erst auf Störungen und Einflüsse zu reagieren, sondern bereits im Vorfeld aktive Prävention in den Unterricht zu integrieren. Dabei geht es nicht um einen geschlossenen Lehrgang, sondern um ein Repertoire von Handlungsmöglichkeiten für Spiel und Reflexion. Nachdem das Programm in den Jahren 2000 bis 2004 in einzelnen Stunden gründlich getestet wurde, erfolgte 2005 die endgültige Fertigstellung des Ordners. Allen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen wurde er in den Beratungszentren vorgestellt. An der Erprobungsphase nahmen 20 Schulen teil. Ab dem Schuljahr 2005/2006 werden dazu regulär Fortbildungen angeboten.
- Als Studientag für Lehrerkollegien, als Fortbildung für Lehrkräfte und als Studientag für Referendarinnen und Referendare wurden im Schuljahr 2004/2005 19 Veranstaltungen zum Deeskalationstraining angeboten.
- Immer mehr Schulen übernehmen Verfahren der Mediation in ihr pädagogisches Konzept. Von den meisten Schulen wird dabei aus pädagogischen Gründen die Streitschlichtung durch Schülerinnen und Schüler als eine Form der Peer-Mediation favorisiert, bei der ausgebildete Gleichaltrige in Konflikten vermitteln. Die Praxis der Mediation kann langfristig die Konfliktlösungskompetenz der Beteiligten erhöhen und zu einem veränderten Verhalten in Konfliktsituationen führen, indem zum Beispiel die Perspektive des anderen besser wahrgenommen wird.
- Eine Hilfe für alle Schulen liegt mit der vom Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung (IFB) herausgegebenen "Handreichung für Streitschlichtung/Mediation" vor. Zusammen mit der nun in vierter Auflage erscheinenden Information "Streitschlichtung durch Schülerinnen und Schüler" des Pädagogischen Zentrums (PZ) und dem ebenfalls über das PZ erhältlichen Grundschulprogramm ("Kinder lösen Konflikte selbst! Streitschlichtung in der Grundschule") steht den Schulen ein praxisorientiertes Angebot zur Verfügung. Ergänzend dazu werden von den schulpsychologischen Beratungszentren, vom PZ in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum Ingelheim und vom ILF zahlreiche Fortbildungen zu Mediation und Streitschlichtung angeboten.
Außerschulische Präventionsarbeit
Auf unterschiedlichen Ebenen unterstützt die Landesregierung die Kinderschutzarbeit des Deutschen Kinderschutzbundes im Lande.
- Durch die institutionelle Förderung des Landesverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes Rheinland-Pfalz e. V. (2005: 50.700 Euro) wird die Fachberatung der Orts- und Kreisverbände und die Entwicklung wie Kontrolle einheitlicher fachlicher Standards gesichert.
- Der Prävention der Gewalt in der Erziehung dient das Elterntelefon mit seinem kostenlosen, niedrigschwelligen Beratungsangebot, das der Kinderschutzbund an vier Standorten in Rheinland-Pfalz verortet hat.
- Wege zur gewaltfreien Lösung von Konfliktsituationen in der Familie sollen darüber hinaus durch die Elternkurse "Starke Eltern - starke Kinder" aufgezeigt und eingeübt werden. Beide Projekte der Gewaltprävention im Bereich der Erziehung wurden vom Land 2004 und 2005 mit jeweils 30.000 Euro gefördert.
- Das Bewusstsein für die Verantwortung aller für das Wohl von Kindern schärft das Projekt "notinsel", das der Kinderschutzbund Ludwigshafen und der Kinderschutzbund Landau gemeinsam mit der Stiftung "Hänsel und Gretel" 2004/05 mit großer Resonanz angeboten haben. Innerhalb des Projektes werden im Stadtgebiet durch die Aufkleber "notinsel" Anlaufstellen für Kinder ausgewiesen, die z. B. auf ihrem Schulweg in Bedrängnis geraten.
Erkennen und Behandeln von Sexualtätern
Neben dem Schutz der Kinder vor erwachsenen Gewalttätern, der im Mittelpunkt der meisten genannten Kinderschutz-Maßnahmen steht, widmet sich eine Initiative des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung dem Schutz vor jugendlichen Sexualtätern bzw. dem Ausbau des Hilfsangebots für jugendliche Sexualtäter.
- Zwei Fachtagungen zum Thema "Erkennen, Betreuen und Behandeln von jugendlichen Sexualtätern" dienten dem Informationsaustausch sowie der Vernetzung derer, die mit jugendlichen Sexualtätern arbeiten. Die Tagungen sollten einen Beitrag dazu leisten, minderjährige Sexualtäter früher zu erkennen, um sie wirksam betreuen und behandeln und damit weitere sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche verhindern zu können. Die Ergebnisse der Tagungen wirkten mit ihren Ergebnissen fort in den lokalen Arbeitsgemeinschaften, die sich gebildet hatten.
- Zur Unterstützung der Weiterarbeit am Thema wurde die Dokumentation "Erkennen, Betreuen und Behandeln von jugendlichen Sexualtätern" herausgegeben, die u. a. Ausführungen zur Diagnose wie auch zur Behandlung von sexuell auffälligem Verhalten beinhaltet. Die Broschüre kann über www.lsjv.de heruntergeladen werden.

